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AM ARSCH HAENGT DER HAMMER
NEWS
Archiv // Mai 2007 // Zurück bitte!
03.05.2007
silly art fick #17 mit
the assdroids freitag 18. mai , 21 uhr, klohaus an der friedhofsmauer, limmerstr. 115 (hinter dem fzh linden), 8 EUR flyer runterladen und ausdrucken!
DRUCKVORLAGEN [PDF]!!!!!!!!!
02.05.2007
FÜR MEHR UMGENUTZTE KLOHÄUSER AN FRIEDHOFSMAUERN! ![]() hannover, limmerstr. 115
es war still hier in der letzten zeit. wir haben die silly art fick serie unterbrochen und uns nach zwei jahren erinnert, neu motiviert und vor allem an anderen orten umgesehen. passiert ist ja trotzdem einiges. es gab die tollen WOLF EYES und THRONES in bremen anfang april und den dinosaurier MERZBOW hier im sprengel museum im januar. gute sachen auch immer wieder im stumpf, z.b. die keyboard-punker FRANZ WITTICH, die es neulich gerade noch so geschafft haben mit ihrem energischen kurzset einen umgekippten deutschpunk-abend zu retten. pit hat in seinem wohnzimmer einen unplugged-noise-salon etabliert, von dem man aber nur über mundpropaganda was mitkriegte und der so mehr oder weniger im privaten blieb. auf dem programm standen immerhin leute wie MAN MANLY, ENDICHE, A. COURTIS oder LSD MOSSEL. im mai geht es damit weiter. museum, punkerkeller, wohnzimmer - die frage, wo wir das machen können, was wir wollen, spielt mittlerweile fast die größte rolle. nachdem 1 1/2 jahre lang fast monatlich irgendwo eine experimentelle show abgezogen wurde und wir dabei gerne auch unsere eigenen schmerzgrenzen ignoriert haben (bei chez heinz, kulturpalast), können wir mittlerweile aus erfahrung sprechen. es geht hier ganz konkret um freiräume, in denen am besten gar nichts reglementiert wird und die den künstlerischen output durch ihre atmosphäre zumindest nicht behindern. die läden waren bisher zu gross (stumpf), zu reglementiert (kulturpalast) oder eben vollkommen privat (wohnzimmer), was auch nicht die letzte lösung sein kann. über museen müssen wir hier gar nicht reden. museen gehören per se zu den seltsamsten räumen der welt: streng (bitte nichts anfassen!), tot (weil der kunst der kontext fehlt) und damit so langweilig und beklemmend wie kaufhäuser. weil dick subventioniert fehlt hier zwar der sonst allgegenwärtige kommerzielle showdown, aber eben zu dem preis, dass es an diesem ort überhaupt an jedem vitalen impuls mangelt. zum glück haben wir jetzt einen passenden raum gefunden. aus dem nichts wurde uns angeboten einen winzigen raum für konzerte zu nutzen, der wie für ein silly art fick abenteuer gemacht scheint - ein ehemaliges klohäuschen am lindener friedhof direkt hinter dem freizeitheim. am 18. mai startet dort ein grosskotziges experiment mit 7 noise acts. dank dieser räumlichkeit jedenfalls kommt in unsere sache wieder schwung und wir fordern: mehr umgenutzte klohäuser an friedhofsmauern! |